Mach dich bloß nicht selbstständig, das ist doch viel zu riskant!
Wie oft ich diesen Satz vor und zu Beginn meiner Selbstständigkeit gehört habe. Für mich als Sicherheitsfanatikerin war das schon harter Tobak.
Denn: Ich habe gespürt, dass da irgendwie noch mehr ist. Dass es das noch nicht ganz gewesen sein kann – beruflich gesehen. Aber ich hatte einfach unglaublich viel Respekt davor, den Sprung wirklich zu wagen.
Immer wieder habe ich damals gedanklich meine Optionen durchgedacht – und natürlich gezweifelt.
„Macht das Sinn?“
„Braucht diese Dienstleistung überhaupt irgendjemand?“
„Was, wenn ich keine Kunden finde?“
Gedanken über Gedanken. Tage & Nächte.
Drei Jahre nach meinem Start in die Selbstständigkeit
Rückblickend weiß ich, dass es vor allem dieser Schritt aus der Komfortzone heraus war, der mich alles hat hinterfragen lassen; gepaart mit einem übermäßig ausgeprägten Sicherheitsbedürfnis, das mir natürlich einreden wollte, dass es das Risiko doch nicht wert ist.
Spoiler: Das „Risiko“ war es aber so was von wert.
Hätte ich damals schon gewusst, was da wirklich auf mich wartet, hätte ich keine Sekunde gezögert!
Ist natürlich leichter gesagt als getan. Aber: Nüchtern betrachtet hast du nichts zu verlieren. Die Option, dort weiterzumachen, wo du gerade stehst, hast du immer.

